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Stadlauer folgt Stadlauer

Autorenbild: Benedikt Safer
Benedikt Safer
vor 3 Tagen
1 Min. Lesezeit

Judo Austria hat einen alten Bekannten in neuer Funktion: Martin Grafl wird hauptamtlicher ÖJV-Sportkoordinator. Der 38-Jährige war bereits seit 2021 als Jugend-Nationaltrainer tätig, arbeitete bisher jedoch hauptberuflich als Datenanalyst und strategischer Berater in einer Großbank.


Der Wechsel in den Judosport ist für Grafl vor allem eine Herzensentscheidung. Judo begleitet ihn seit vielen Jahren, und nun möchte er seine Erfahrung aus Strategie, Datenanalyse und Planung in den Verband einbringen.


Zu seinen ersten Aufgaben zählen die Vorbereitung des Sportbudgets für 2027, die Turnierplanung sowie die Entwicklung eines gemeinsamen Leitbilds für die Vereine. Für Grafl steht dabei fest: Kooperation ist der Schlüssel zum Erfolg.

Langfristig richtet er den Blick bereits auf die Olympischen Spiele 2032 und 2036. Die internationalen Erfolge der vergangenen Jahre sollen nachhaltig abgesichert und weiterentwickelt werden. Perspektivisch kann sich Grafl zudem vorstellen, später noch mehr Verantwortung als Sportdirektor zu übernehmen.


Besonders geprägt haben ihn Michaela Polleres, der japanische Olympiasieger Kosei Inoue und sein verstorbener Mentor Ernst Hofer. Hofer war es auch, der Grafl 2020 dazu ermutigte, den Schritt ins Trainerteam zu wagen.


Nun wird aus der bisherigen Nebentätigkeit endgültig der Hauptberuf – und aus Grafls Leidenschaft für Judo eine neue berufliche Aufgabe.

 
 
 

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