Auswärtssieg
- Benedikt Safer
- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Nach unserem 8:7-Erfolg beim ASKÖ Combat Center haben wir in der dritten Runde der 1. Männer-Bundesliga bereits unseren zweiten Saisonsieg gefeiert – und das erneut auf fremder Tatami. Bei Union Burgkirchen/Schwand setzten wir uns mit 8:6 durch und zeigten damit einmal mehr: Auswärts sind wir in dieser Saison eine echte Macht.
Umso mehr schmerzt rückblickend die unnötige 6:8-Heimniederlage vor zwei Wochen in der Attemsgasse gegen Sanjindo Bischofshofen. Mit dem Erfolg in Burgkirchen hätten wir weiterhin eine komplett weiße Weste und sechs Punkte auf dem Konto haben können.
In Burgkirchen starteten wir stark in den Abend. Zur Halbzeit führten wir bereits mit 5:2 und hatten uns eine sehr gute Ausgangsposition erarbeitet. Doch im zweiten Durchgang wurde es noch einmal eng. Von den ersten sechs Kämpfen nach der Pause konnten wir nur zwei gewinnen, wodurch Burgkirchen/Schwand noch einmal auf 6:7 herankam.
Besonders bitter waren einige Niederlagen in hochkarätigen Duellen. Leon Gümüskaya musste sich bis 81 Kilogramm dem ehemaligen Nationalteamkämpfer Lukas Reiter geschlagen geben. Unser georgischer Legionär Robizon Dugadze verlor bis 60 Kilogramm gegen den Niederländer Pepijn Hartgring. Auch unser slowakischer Legionär Alex Barto, der bis 100 Kilogramm seinen Auftaktkampf gewonnen hatte, musste sich im zweiten Durchgang dem Vorarlberger Routinier Laurin Böhler beugen.
So fiel die Entscheidung letztlich im letzten Kampf bis 100 Kilogramm. Dort behielt Hermann Tschilikin die Nerven und brachte mit seinem zweiten Sieg des Abends den 8:6-Erfolg und damit zwei wichtige Punkte für uns ins Trockene. Neben Hermann glänzte auch Borys Galek bis 73 Kilogramm mit zwei Siegen.
Unsere Punkte holten: Hermann Tschilikin und Borys Galek mit jeweils zwei Siegen sowie Robizon Dugadze, Leon Gümüskaya, Alex Barto und Herzog mit je einem Erfolg.
Mit zwei Auswärtssiegen aus den ersten drei Runden haben wir ein klares Zeichen gesetzt. Wir sind in dieser Bundesliga-Saison angekommen – und auswärts eine echte Macht.




Kommentare