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Sieglos Zuhause


JBLV Samurai-Stadlau hat in der zweiten Runde der 1. Männer-Bundesliga einen möglichen Heimsieg knapp verpasst. Die Wiener Kampfgemeinschaft unterlag Sanjindo Bischofshofen im Schulzentrum Attemsgasse mit 6:8.


Zur Halbzeit sah es noch nach einem Punktegewinn aus. Durch Siege von Jakob Seybold bis 100 Kilo, dem slowakischen Legionär Alex Barto über 100 Kilo, Ivan Koshliak bis 73 Kilo und Leon Gümüskaya bis 81 Kilo führte Samurai-Stadlau mit 4:3.


Nach der Pause drehten die Salzburger jedoch auf. Bischofshofen, nur mit sieben Kämpfern und ohne den EM-Fünften Thomas Scharfetter angereist, gewann fünf der sieben Kämpfe im zweiten Durchgang. Für die Wiener konnten nur noch Barto und Gümüskaya punkten.


„Wir waren einfach zu brav“, sagte Coach Benni Safer nach der unnötigen Niederlage. Nach dem 8:7-Erfolg zum Saisonauftakt bei Combat Center Wels hatte er auf den nächsten Punktezuwachs gehofft. „Das war einfach zu wenig. Wir haben nicht genug Kampfgeist bewiesen, die Chance auf den Sieg war da.“

Mitentscheidend waren die Niederlagen in den unteren Gewichtsklassen. Der Georgier Robizon Dugadze musste sich im Legionärsduell bis 60 Kilo dem Italiener Andrea Carlino zweimal geschlagen geben. Auch der im zweiten Durchgang eingesetzte Pole Borys Galek verlor seinen Kampf bis 66 Kilo.


Wie knapp die Begegnung war, zeigt die Unterbewertung: 422:415 für Wien. Am Ende stand dennoch ein bitteres 6:8 – und damit keine Punkte für Samurai-Stadlau.

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