Saisonfinale erfolgreich
Mit einem beeindruckenden 12:2-Kantersieg gegen den JC Pinzgau haben wir den Grunddurchgang der Judo-Bundesliga erfolgreich beendet. Auch wenn wir unser großes Ziel, den Einzug ins Final Four, knapp verpasst haben, können wir mit dem sechsten Tabellenplatz und der Entwicklung unserer Mannschaft zufrieden sein.

Ein gelungenes Experiment mit viel Potenzial
„Ein Experiment, das man durchaus als gelungen bezeichnen kann“, zieht unser Coach Benedikt Safer eine positive Bilanz nach der ersten gemeinsamen Bundesliga-Saison von Samurai/Stadlau.
Unser Konzept war von Anfang an klar: Wir setzen auf junge Eigenbau-Talente, erfahrene Routiniers und Gastkämpfer aus österreichischen Vereinen. Dass dieser Weg funktioniert, konnten wir im Laufe der Saison mehrfach unter Beweis stellen.
Besonders erfreulich war unser überzeugender Saisonabschluss gegen den JC Pinzgau, bei dem wir noch einmal die Qualität und den Zusammenhalt unserer Mannschaft zeigen konnten.
Unsere jungen Talente überzeugen
Einmal mehr sorgte Adam Safer für sportliche Highlights. Unser 24-jähriger Judoka zeigte in der Gewichtsklasse bis 66 kg sein Können und besiegte sowohl Manuel Grünwald als auch Juraj Odkladal mit sehenswerten Ippon-Würfen.
Auch unser erst 17-jähriges Nachwuchstalent Oskar Salvi bewies in der Klasse bis 73 kg sein großes Potenzial. Mit einem beeindruckenden Ippon gegen den Pinzgauer Legionär Juraj Odkladal setzte er ein weiteres Ausrufezeichen.
Erfahrung trifft auf Nachwuchs
Neben unseren jungen Talenten konnten wir auch auf die Erfahrung unserer Routiniers Moritz Moser, Niko Herzog und Hermann Tschilikin zählen.
Gerade die Mischung aus Nachwuchs und erfahrenen Kämpfern machte uns in dieser Saison zu einer starken Gemeinschaft. Wir haben als Mannschaft zusammengefunden, uns gegenseitig unterstützt und wichtige Entwicklungsschritte gemacht.
Auch unser Coach Benedikt Safer hat seine Leidenschaft für die Arbeit an der Matte weiter vertieft. „Mir taugt das, vor allem mit dieser Truppe. Wir sind ein Super-Team“, bringt er den Zusammenhalt innerhalb unserer Mannschaft auf den Punkt.
Final Four knapp verpasst – Blick nach vorne
Mit Tabellenplatz sechs haben wir unser realistisches Saisonziel erreicht. Dennoch bleibt ein wenig Wehmut, denn der Einzug ins Final Four war durchaus in Reichweite.
Besonders die knappe 6:8-Heimniederlage gegen Sanjindo Bischofshofen in der zweiten Runde schmerzt im Rückblick. Mit einem Sieg in dieser Begegnung hätten wir möglicherweise sogar um einen Platz unter den besten vier Mannschaften mitkämpfen können.
Beim Final Four am 21. November in Gmunden wird Wien somit durch die Frauen von Vienna Samurai vertreten sein. Unser Coach Benedikt Safer ist ebenfalls vor Ort, allerdings in seiner Funktion als Berichterstatter für Judo Austria.
Gemeinsam in Richtung Saison 2027
Für uns steht fest: Wir wollen den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Die Förderung unserer eigenen Nachwuchstalente, die Zusammenarbeit mit österreichischen Partnervereinen und ein starker Teamgeist bleiben die Grundlage unserer Bundesliga-Mannschaft.
„Ich denke, wir werden auch nächstes Jahr als Samurai/Stadlau gut auftreten“, zeigt sich unser Coach zuversichtlich.




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