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  • AutorenbildBenni

TL St. Johann 2023

Aktualisiert: 1. Sept. 2023

Von 28. August bis zum 01. September findet wieder unser jährliches Trainingslager statt. Heuer zum ersten Mal in St. Johan/Pongau.

Hier werdet ihr täglich mit Informationen und Bildern auf dem Neusten gehalten.





Tag 1:

Heute war die Anreise des diesjährigen Judocamps (Galaxy Judo Tigers Nord & WAT Stadlau). Um 9 Uhr Früh fuhr der Zug vom Wiener Hauptbahnhof weg. Nach 4-stündiger Fahrt kamen wir in St. Johann im Pongau an und konnten unsere Unterkunft beziehen. Nachdem die Koffer in die Zimmer gebracht wurden, ging es sofort an die erste Challenge der Woche: Die Gruppenfindung.


Die Judoka sammelten sich in der Sporthalle, welche gleich neben dem Hotel liegt, und mussten durch Zettel, auf welchen ihre Namen und eine Kategorie (beispielsweise „Blau“ oder „Lehrer“) standen, ihre Teamkollegen finden. Die Kinder wurden gleichmäßig in 6er Teams aufgeteilt. Nachdem sich die Gruppen zusammengefunden hatten, mussten sie eine Liste an Aufgaben bewältigen. Beispielsweise mussten sie als Team 300 Sit-ups machen, die Lieblingsfarben der Trainer herausfinden oder mit einer ihnen fremden Person ein Gruppen-Selfie machen. Je nachdem, wie schnell diese Liste abgearbeitet wurde, resultierten die Platzierungen 1.-6.


Nach der Challenge begann das erste Judotraining. 1 1/2 Stunden lang trainierten unsere Judoka in der Halle und gewöhnten sich nach der langen Sommerpause wieder an das harte Training. Zusätzlich lernten (die meisten) auch eine neue Technik: Den Abtaucher. Dieser wird auch die restliche Woche trainiert und perfektioniert. Für die Großen ging es nach dem offiziellen Training noch weiter mit einem starken Kraft-Ausdauer-Training, während die Kleinen schon Abendessen gingen.


Um 19 Uhr begann dann die letzte Challenge des Tages, das Plakat bemalen und einen Teamnamen ausdenken. Kreativität war also gefragt! 1 Stunde hatten die Teams Zeit um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Schließlich ging es ab ins Bett, um für morgen gut ausgeschlafen zu sein.


Tag 2:

Tag 2 des diesjährigen Judocamps wurde um 7 Uhr mit Morgensport gestartet. Laufen war angesagt. Die große Gruppe drehte einige Runden ums Haus und rundete dann ihren Morgen mit mehreren Sprints ab. Die Kleinen waren währenddessen in der Turnhalle und wärmten sich spielerisch für den Tag auf. Danach kam auch gleich das Frühstück und im Anschluss die erste Trainingseinheit. Wir wärmten uns mit Kampfspielchen auf (Bsp.: den anderen Partner auf sich draufziehen, in Liegestützposition versuchen vom Partner die Hand zu berühren etc.) und starteten danach mit dem Techniktraining.

Diese Woche steht der Abtaucher, oder auch Reinsetzer genannt, am Plan. Gestern lernten wir die Grundlagen der Technik, heute ging es daran, diese mit verschiedenen Auslagen zu verfeinern. Danach versuchten die Judoka die neu gelernte Technik im Randori umzusetzen. Je 15 Minuten Stand und Boden Ippon-Change (nach einer Wertung wird der nächste Partner gesucht) kämpften die Kinder. Zum Schluss wurde noch ein kleines Abschlussspiel gespielt und schon ging es zum Mittagessen. Während der 1-stündigen Mittagspause konnten diejenigen, die am Freitag Gürtelprüfung machen, die Theoriefragen lernen.

Am Nachmittag kam die zweite Judoeinheit. Diese begann mit mehreren Gruppenaufgaben (Bsp.: die Gruppe muss zusammen auf „zwei Händen, 4 Beinen und 2 Knien“ auf die andere Seite der Matte kommen.). Danach kamen die Schnelligkeitsaufgaben. Schnelles Eindrehen, schnelles Werfen, von einem zum anderen Partner laufen… Als diese Aufgaben erledigt waren, ging es wieder ans Kämpfen. Nach dem Judo durften die Kleinen aufs Zimmer, während die Großen noch eine letzte Kraftaufgabe erhielten. Alle mussten sich nach der Reihe von der Liegestützposition hochdrücken, die Beine wurden an der Wand abgestützt und man musste versuchen, an der Wand „entlangzugehen“. Die Judoka haben somit einen sehr intensiven Trainingstag hinter sich gebracht.

Nach dem harten Trainingstag waren noch zwei Challenges angesetzt. Bei der ersten traten die Teams gegeneinander in der Trampolinhalle bei einem Dodgeball-Turnier an. Jedes Team spielte insgesamt ein Mal gegen alle anderen Teams. In der zweiten Challenge war Köpfchen gefragt. Ein Pup-Quiz war angesagt. Mehrere Fragen zu Geografie, Judo, Geschichte, Bilderkennung etc. wurden gestellt und die Teams mussten ihre Antworten auf einen Zettel schreiben.

Zum Abschluss des Tages stand wieder das Gürtelprüfungstraining an. Nun ist es still im Haus und wir sagen gute Nacht!


Tag 3:

Tag 3 unseres Judocamps begann mit einer oberkörperlastigen morgendlichen Sportsession für die Größeren und drei Laufrunden um den See für die Kleinen. Nach dem Frühstück gab es die erste Judoeinheit des Tages, wo wir zu Beginn mit einem Partner spielerische Aufwärmaufgaben bewältigten (Bsp.: durch Tippen den Partner durch die Halle führen, dem Partner versuchen auf das Schulterblatt zu klopfen etc.). Danach ging es weiter mit unserer Technik. Heute lernten wir, wie der Abtaucher von außen geworfen wird. Zudem wiederholten wir die Varianten der vorherigen Tage und endeten unsere Trainingssession mit einer Challenge. Aufgabe war es, in 15 Minuten so viele Ippons wie möglich gegen die anderen Teams zu erreichen. Das Team mit den meisten Ippons bekam 6 Punkte, das Team mit den zweitmeisten 5 usw.

Nach dem Training ging es in die Mittagspause und danach direkt auf Erkundungstour. Heute stand ein Baumparcours im Wald am Tagesplan. Allerdings lag eine Stunde Fußweg vor uns, bis wir den Parcours erreichten. Zwei Baumkletterwege und ein Holz-Seil-Parcours erwarteten uns vor Ort. Zu Beginn konnten die Kinder den Parcours erkunden und sich austoben, danach ging es jedoch gleich zur ersten Challenge. Aufgabe war es, durch einen Baumkletterweg zu laufen, einen kleinen Hügel hinauf, an einem Hindernis vorbei, über Holzblöcke drüber und zum Schluss einen Slalom und zurück zum Start. Die Zeit begann, sobald die erste Person der Gruppe loslief und wurde gestoppt, wenn die letzte Person wieder beim Start ankam.

Nach der Aufregung der ersten Challenge kam die zweite etwas ruhigere Herausforderung. Die Teams hatten 10 Minuten Zeit, zehn Pflanzenblätter zu finden, diese zu erkennen, auf ein Blatt zu kleben und zu beschriften. Die ältesten der Gruppe durften ihre Handys verwenden, um die Blätter zu identifizieren. Bewertet wurde die Challenge je nachdem, wie viele Blätter richtig benannt wurden.

Danach machten wir uns wieder auf dem Weg ins Hotel. Bei einem kurzen Zwischenstopp im Supermarkt konnten sich die Kinder 3 Dinge für den heutigen Filmabend aussuchen. Zuhause angekommen, ging es sofort zum Abendessen. Die Judoka, die für die Gürtelprüfung üben wollten, hatten vor dem Film noch eine halbe Stunde Zeit zu üben.

Wir sammelten uns mit Snacks, Kopfkissen und Decke in der Judohalle und warteten gebannt auf den heutigen Film. Die Leinwand wurde heruntergefahren, der Beamer aufgestellt, der Laptop angemacht. Film ab für „Mr. Bean - der Ultimative Katastrophenfilm“.

Lachend und zufrieden räumten wir am Ende des Films die Halle wieder auf und alle machten sich auf den Weg ins Zimmer. Die Vorfreude für morgen ist groß, denn morgen ist es wieder soweit: Die Schnitzeljagd wartet auf uns!


Tag 4:

Den heutigen Tag starteten wir entspannt. Unsere Morgensport-Session begann mit einer halben Stunde Yoga und einem kurzen Abschlussspiel. Danach ging es zum Frühstück und zur Judoeinheit. Wir brachten ein wenig Abwechslung in unsere Wochendynamik und statt dem altbekannten Abtaucher tasteten wir uns heute an eine 4er Variation der Feger heran. Zuerst langsam und dann mit höherem Tempo mussten die Judoka die Würfe ansetzen und anschließend zum nächsten wechseln!


Nach dem Mittagessen ruhten wir uns ein wenig aus, denn ein wichtiges Ereignis stand nun bevor: das Judoturnier! Die Kinder und Jugendlichen wurden je nach Gewicht und Alter in 4er oder 3er Gruppen aufgeteilt und traten wie bei einem echten Turnier gegeneinander an. Da das Turnier als Challenge angesehen wurde, sammelten wir Punkte für das eigene Team. Je Gewichtsklasse bekam der erste Platz 3 Punkte, der zweite 2 und der dritte 1 Punkt. Nach starken und harten Kämpfen sah die Endplatzierung wie folgt aus:


1. WWJ

2. Thunders

3. Mistkübelschlucker / Reversers

4. Gummibärchenbande

5. Minions


Nach der ganzen Anstrengung und weil heute ausnahmsweise mal die Sonne schien, durften alle, die wollten mit ihren Badesachen in den See hüpfen!


Nachdem alle wieder zurückkamen, sich abgetrocknet und frische Kleidung angezogen hatten machten wir uns bereit für die letzte Challenge dieser Woche: die Schnitzeljagd. Die Ältesten der Gruppe nahmen ihre Handys mit und luden sich eine App herunter, mit welcher die Aufgaben und Hinweise zum verborgenen Schatz aufgelistet und zu erledigen waren. Innerhalb von einer Stunde schafften es die Teams, die Aufgaben zu lösen und den verborgenen Schatz zu finden. Trommelwirbel für ihre Beute… Ein neues Judocamp T-Shirt! Eine coole Erinnerung an das diesjährige Judocamp!


Den restlichen Abend verbrachten Kinder, Jugendliche und Trainer ums Feuer herum, aßen Würstel, Salat und Steckerlbrot.

Langsam wurde es immer dunkler und die Nacht brach über St. Johann herein. Die Judoka gingen hinauf in ihr Zimmer, duschten sich und legten sich ins Bett.


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